Die Reiseroute geht von der Schweiz, Deutschland aus nach Singapur, Kambodscha, Laos bis nach Nordthailand und dauert insgesamt vier Wochen (den ganzen April über).
Montag, 9. April 2012
Die klassischen Khmer Häusser sind auf Stelzen gebaut, die meisten davon haben kein fliessend Wasser, die Hälfte davon auch kein Strom. Die Toilette landet direkt unter dem Haus. A la Plumsklo. Nach der Trockenzeit spült die Regenflut alles mit weg. So leben die hier immer noch. Für uns kaum vorstellbar. In der Stadt z.B. Siem Reap hat es jedoch für die Touristen komfortable Hotels, mit allem drum und dran. Wir wollten jedoch wie die einheimische Bevölkerung essen. Danach hat uns unser Guide mitgenommen in so eine alte, staubige, dreckige Wellblechgaragen mit Feuerstelle und Plastikstühlen, zum Teil auch ohne Wasser, dort muss man noch auf der Toilette mit einer Kelle das Wasser für die Spülung selber nachgiessen. Das Essen war jedoch sehr authentisch und lecker. Zum Teil wussten wir nicht mal was uns gerade vorgesetzt worden ist, aber dafür haben wir tolle und lustige Erfahrungen mit den Khmer Leuten gemacht. Und das für unsere Verhältnisse, für einen Apfel und ein Ei. Ein Hauptgang für vier Personen mit Khmer Whisky (Weisswein mit Wurzelkräuter gemixt), Mineralwasser für 8.- Dollar. U d wir haben uns bisher nicht an die Regeln die man uns mit auf den Weg gegeben hat gehalten, wir nehmen Eis ins Glas, putzen unsere Zähne mit dem Hahnenwasser, essen offene und frische Früchte und das mit unseren Dreckfingern, das muss unsere Imunsystem aushalten und bisher sind wir ganz gut damit gefahren. Wir beobachten ständig andere Touristen dabei, vor allem Japaner, wie sie schön brav ihre Hände, Mund und Bestecke mit Desinfektionstücher reinigen. Bis heute waren wir in Siem Reap (Kambodscha), nachher gehts mit dem Nachtbus weiter nach Sihanoukville, 600km südlich ans Meer.
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